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Glossar

A

Abriebsfestigkeit: Die Abriebsfestigkeit beschreibt den Verschleiß des Materials durch die Benutzung der Oberflächen. Unter dem Begriff Verschleiß versteht man hier die unerwünschte Veränderung der Oberfläche.

Agglo-Marmor: Bezeichnung für einen Betonwerkstein(Kunststein). Agglo-Marmor besteht aus Kalksteinstücken die mit meist kunstharzhaltigem Zementmörtel zu einem neuen Werkstein verbunden werden. Die Eigenschaften hängen von den eingesetzten Komponenten ab. Die Oberflächenbehandlung entspricht der von Marmor bzw. Kalkstein.

Aggressorien: Aggressorien bezeichnet man chemische Verbindungen, die den Naturstein bzw. die mineralische Bestandteile im Gestein angreifen oder verändern.

anorganische Verschmutzung: Dieser Sammelbegriff beschreibt Verunreinigungsformen wie Rost, Mörtel- und Zementreste, Kalk- und Urinsteinablagerungen. Der überwiegende Teil der Substanzen ist nur mit säurehaltigen Reinigern entfernbar. Das Teilgebiet der Anorganischen Chemie befasst sich mit dem Verhalten aller Elemente, mit Ausnahme der Verbindungen des Kohlenstoffs (Organische Chemie).

Anröchter Dolomit: Bei diesem Naturstein handelt es sich im wissenschaftlichen Sinne um einen tonig gebunden Kalksandstein, nicht um einen Dolomitstein wie der Name suggeriert. Aufgrund der mineralischen Zusammensetzung ist maximal ein Feinschliff möglich. Der Kalkanteil macht den Naturstein chemikalienempfindlich, deswegen sind säurehaltige Reiniger zu vermeiden.

Ausblühungen: Im Zusammenhang mit Naturstein, Betonwerkstein, Keramik, etc. beschreibt dieser Begriff Salzausscheidungen. Ständige Durchfeuchtung des Gewerks mobilisiert leichtlösliche Salze, die nach Verdunstung des Wassers an der Oberfläche auskristallisieren. Oft handelt es sich um Kalkausblühungen, die leicht aus freien Calcium und dem Kohlendioxid der Luft gebildet werden. Häufig wird auch die Formulierung Salpeterausblühung verwendet. Diese Bezeichnung ist korrekt, wenn Calciumnitrat vorliegt. Mauersalpeter kann dort entstehen, wo freiwerdendes Ammoniak (aus Harnstoff und faulenden Eiweißstoffen) durch entsprechende Bakterien zum Nitrat oxidiert wird. Diese und viele andere Salzausblühungen lassen sich mit säurehaltigen Reinigern wieder beseitigen.

B

Basalt: Basalt ist ein quarzarmes, dunkles vulkanisches Ergussgestein, das an der Erdoberfläche in kurzer Zeit erstarrt. Es kann in Varietäten von sehr dichtem und glasig vorkommen, bis hin zu sehr porigem weichen Gestein.

Belgisch Granit: Der Name Belgisch Granit  ist eine reine Handelsbezeichnung, da es sich bei dem Material nicht um einen Granit handelt! Die Bezeichnung Belgisch Granit wird für einen bituminösen dunklen Kalkstein, mit sehr vielen Fossilien aus Belgien benutzt.

Beständigkeit: Als Beständigkeit wird die Unempfindlichkeit eines Materials, gegen äußere Einflüsse wie Säuren, Laugen und Abrieb bezeichnet.

Betonwerkstein: Dieser Begriff ist die Definition für vorgefertigte Betonbauteile mit werksteinmäßig bearbeiteten oder durch Schalung gestalteten Oberflächen. Betonwerksteinsplatten sind ein beliebtes Material für Terrassen- und Bodenflächen. Auf Grund der Säureempfindlichkeit dürfen derartig aufgebaute Reiniger nicht auf feingeschliffenen (polierten) Oberflächen eingesetzt werden. Auf raueren Strukturen ist die sachgemäße Anwendung säurehaltiger Reiniger möglich. Erfahrungsgemäß führt der falsche Umgang mit Hochdruckreinigern über die Jahre zu Reinigungsproblemen. Häufig wird nicht der empfohlene Abstand zur Oberfläche eingehalten. Dadurch werden Partikel aus der Oberfläche gesprengt und rauen den Betonwerkstein unnötig auf.

Brekzie: Als Brekzie oder Breccie (vom italienischen breccia: Geröll) wird Gestein bezeichnet, bei dem eckigen Gesteinsbrocken in einer homogenen Grundmasse gefasst sind. Die Körnung der Gesteinsbrocken liegt über 2 mm, Materialien mit einer Körnung unter 2 mm werden als Mikrobrekzien bezeichnet.

Bronzit: Oder auch Enstatit gehört zu den gesteinsbildenden Mineralien und bildet sich unter der Erdkruste in basischen Migmatiten wie zu Beispiel in Gabbro. Das bekannteste Beispiel hierfür sind die golden schimmernden Bronzitschuppen in Star Galaxy.

Bruchrau: Die Bezeichnung bruchrau wird bei Oberflächenstrukturen verwendet, die bei der Spaltung der Lager in den Materialien entstehen.

C

Carrara: Die Stadt in der Toskana ist Fundort zahlreicher Marmorsorten. Der bekannteste Marmor aus dieser Region ist der Bianco Carrara.

Cotto: Cotto leitet sich aus dem Begriff „Terra Cotta“ ab und bedeutet „Gebrannte Erde“. Der originäre Cotto stammt aus der Gegend um Impruneta (Toskana). Der dort vorkommende Ton wird traditionell aufbereitet und gebrannt. Nach dem Fertigungsprozess ist das Material offenporig und wird gewöhnlich nach dem Verlegen noch vergütet. Die klassische Behandlungsmethode ist das Beizen (Ölen) und abschließende Wachsen der Oberfläche. Inzwischen werden aber auch wasserlösliche Alternativen angeboten, die umweltfreundlicher und einfacher in der Verarbeitung sind.  Um das Verlegen der Platten zu erleichtern sind die Oberflächen teilweise werkseitig vorimprägniert bzw. endbehandelt.

D

Diagenese: Diagenese wird der Prozess der Verfestigung von losem Sediment zu Gestein genannt.

Dichte: Oder auch die Porosität eines Materials beschreibt wie eng das mineralische Gefüge zusammen sitzt. Oder wie viel Zwischenräume sich zwischen den festen Strukturen des Gesteins befinden.

Diffusionsfähigkeit: Der Begriff beschreibt die Oberflächendurchlässigkeit für gasförmige Stoffe. Speziell im Außenbereich sollten Oberflächen atmungsaktiv bleiben um aufgenommene Feuchtigkeit wieder abzugeben.

Diorit: Die Bezeichnung Diorit leitet sich aus dem griechischen dihorízein= disharmonisch ab. Diorite sind meist dunkelgraue schwarze Tiefengesteine. Ein Diorit steht vom den mineralischen Aufbau her zwischen Granit und Gabbro. Statt Glimmer wie im Granit ist Hornblende vorhanden.

E

Endbehandlung: Mit einer geeigneten Endbehandlung können die Gebrauchseigenschaften von Keramik- und Natursteinflächen deutlich verbessert werden. Bei Endbehandlungen kann es sich um Imprägnierungen oder Versiegelungen handeln, die dazu bestimmt sind Flecken zu vermeiden und die Fläche somit pflegeleichter zu machen.

Ergussgestein: Oder auch Vulkanit genannt ist die Bezeichnung für ein Gestein, das bei der Erstarrung von Lava an der Erdoberfläche entsteht. Je nach dem wie die Lava zu Tage getreten ist bezeichnet man die Vorkommen der Vulkanite als Lavastrom oder als Pyroklasten.

F

Farbvertiefung: Erst im nassen Zustand wirken raue saugfähige Oberflächen sehr farbkräftig. Durch Sandstrahlen, Flammen, etc. haben besonders Natursteine eine blasse Struktur. Mit speziellen Produkten kann man diesen Nasseffekt nachahmen, so dass Kristallstrukturen des Natursteins farbkräftiger erscheinen.

Feinsteinzeug: Bei Feinsteinzeug handelt es sich um einen vollkommen durchgesinterten und sehr kompakten Keramikverbund. Wesentlichstes Merkmal von Feinsteinzeug ist seine extrem hohe Dichte mit einer  sehr geringen Wasseraufnahme von < 0,5%. Auf Grund dieser Tatsache ist Feinsteinzeug auch für die Verwendung im Außenbereich geeignet. Durch die hohe Dichte des Materials ist es möglich Feinsteinzeug zu polieren. Feinsteinzeug ist hoch Abriebsfest und Druckfest und ist durch diese Eigenschaften perfekt zur Verwendung in Industriebereichen geeignet.

Feldspat: Eine Gruppe sehr häufiger Silikat-Minerale. Sie gelten als wichtige Gestein bildende Mineralien und sind Hauptgemengeanteil in Tiefen- und Ergussgesteinen. Auch viele Gneise weisen Feldspäte in hohen Prozentsätzen auf.

Feldspatvertreter (Foide): Diese Mineralien entstehen  anstelle von Feldspäten infolge eines Mangels an Kieselsäure. Der bekannteste Vertreter ist das Sodalith, das dem Azul Bahia seine tiefblaue Farbe verleiht. Die Feldspatvertreter sind nicht resistent gegen selbst schwache Säuren und Laugen. Als Hauptgemengeanteil sind sie Namensgeber für eine Gruppe von Natursteinen, den Foidgesteinen. In geringen Anteilen sind die Feldspatvertreter auch in vielen Erguss- und Tiefengesteinen enthalten.  

Fossil: Als Fossil oder Fossilien bezeichnet man versteinerte Überreste früheren Lebens. Dazu gehören Pflanzen, Tiere und deren Spuren, die älter als 10 000 Jahre sind.

Frostbeständigkeit: Als Frostbeständig werden Materialien bezeichnet die durch einen mehrfachen Frost- Tauwechsel nicht beschädigt werden.

Fuge: Die Bezeichnung Fuge wird für den toleranzbedingten Zwischenraum zweier Materialien verwendet.

G

Gabbro: Nach dem Granit, ist der Gabbro das zweithäufigste Tiefengestein. Die meisten Vertreter dieser Gesteinsart zeichnen sich durch eine dunkelgraue bis tiefschwarze Färbung aus. Die technischen Werte entsprechen weitgehend denen anderer Tiefengesteine. Im Allgemeinen weisen Gabbros eine hohe Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit auf. Bei unbekannten Sorten sollte trotzdem eine Musterfläche angelegt werden. Einige bekannte Gabbros sind: Nero Impala, Nero Assoluto (beide Südafrika), Star Galaxy (Indien), Kuru Black (Finnland).

Ganggestein: Ganggesteine bilden sich aus aufsteigender Magma die in den Aufstiegskanälen von Vulkanen stecken blieb und dort erkaltet ist. Diese Gesteinsart kann sowohl die Merkmale von Ergussgesteinen wie auch die von Tiefengesteinen aufweisen.

Gattern: Dieser Begriff wird für das sägen von Natursteinblöcken verwendet. Bei dem zerteilen mit dem Gatter, wird der Natursteinblock meist von mehreren Sägeblättern gleichzeitig bearbeitet.

Gebürstet: Bürsten ist eine Oberflächenbearbeitung die sich in den Letzten Jahren etabliert hat. Die Borsten arbeiten sich in Vertiefungen und weichere Stellen tiefer ein, wodurch eine belebte Oberflächengestaltung entsteht. In die Borsten sind Diamanten eingesinthert, dadurch entsteht Ihre abrasive Wirkung. Je größer die Diamanten desto größer der Abtrag und umso rauer die Oberfläche. Weitere Bezeichnungen gebürsteter Oberflächen sind: patiniert, rustiziert ,satiniert ,antik, geflammt-gebürstet.

Geflammt: Das Flammen ist eine Art der Oberflächenbearbeitung bei der meist quarzhaltige Materialien mit einer Gasflamme spontan erhitzt werden. Durch diese akute Erhitzung dehnt sicht das Quarz sehr schnell aus und führt zu den gewünschten Mikroabplatzungen.

Gefüge: Der Begriff Gefüge ist die Beschreibung von meist festen Stoffen deren Bestandteile in mechanischer Wechselwirkung zueinander stehen. In der Geologie sind mit dem Begriff Gefüge meist die Struktur der Mineralien und der Aufbau der Gesteine gemeint.

Geologie: Der Begriff Geologie leitet sich aus dem altgriechischen Geo für Erde und dem Logos der Lehre ab. Also die Lehre der Erde, oder viel mehr die Wissenschaft von allen Zusammenhängen die die Erde betreffen.

Geschliffen: Das Schleifen ist ein Arbeitsprozess bei dem feine Unebenheiten meist mit Schleifsteinen abgetragen werden. Durch das Schleifen entsteht eine fein matte Oberfläche und das Material wird kalibriert.

Gespitzt: Das Spitzen ist ein Arbeitsvorgang bei der handwerklichen Bearbeitung von Natursteinoberflächen. Bei diesem werden mit dem Spitzeisen und Feustel punktuell Stücke aus dem Material gehauen.

Gestockt: Stocken ist eine handwerkliche Bearbeitungsform von Natursteinoberflächen. Mit dem Stockhammer (an dessen Ende sich viele kleine Pyramidenzähne befinden) wird schichtweise Material abgetragen. Die durch diese Bearbeitung entstehende Oberfläche, besteht aus vielen sehr kleinen Ausplatzungen und führt dadurch zu einer Oberflächenvergrößerung.

Glimmer: Als Glimmer werden Schichtsilikate bezeichnet, die zu den häufigsten gesteinsbildenden  Mineralien gehören. Deren charakteristischste Eigenschaft ist ein paralleler mineralogischer Aufbau. Dadurch lassen sich Materialien deren Hauptbestandteil Glimmer ist hervorragend Spalten.

Glimmerschiefer: Aus Tonsedimenten entstandenes metamorphes Gestein, das sich auf Grund des hohen Glimmeranteils sehr gut spalten lässt. Wegen des beträchtlichen Gehaltes an Biotit dominieren eher die dunkleren Farbtöne. Obwohl einige Sorten sogar polierfähig sind, wird diese Bearbeitung selten praktiziert, da die Oberfläche ihr einzigartiges Aussehen verliert. Deutsche Vorkommen finden sich im Taunus, Vorspessart und Erzgebirge. Die meisten Sorten, die im Handel erhältlich sind, stammen überwiegend aus Norwegen.

Gneis: Gneise sind metamophe Gesteine, oft mit einem gleichmäßigen Parallelgefüge und einer schichtigen Textur. Die Umwandlung zu einem Gneis entsteht durch gerichteten Druck, wie er bei Erdkrustenverschiebungen auftritt. Dies geschieht meist in großen Gebieten, man spricht hier von Regionalmetamorphosen.

Granat: Dieses Mineral ist ein sehr harter Halbedelstein und gehört zu der Familie der Silikate. Durch den hohen Eisenanteil in diesem Mineral kann es dazu neigen an den Randzonen im Gestein zu rosten.

Granit: Granit ist ein Magmagestein. Der hohe Quarzanteil verleiht dem Granit seine Härte. Dies und seine Vielfalt in Farben und Strukturen machen ihn zu einem idealen Werkstein für Fassade und Böden sowie für Küchenarbeitsplatten, Tischen u.v.m. Granite sind relativ unempfindlich und pflegeleicht. Einige bekannte Granite: Carmen Red(FIN), Rosa Beta(I), Bethel White(USA), Juparana(Bras.), Campascio(CH), Flossenbürg(D), Herschenberg(A), Rosa Porrino(E). Vorsicht! Häufig wird die Bezeichnung "Granit" für verwandte Gesteinsarten gebraucht. Diese „Granite“ entpuppen sich oft als Basalte oder Gabbros, die nicht säurebeständig sind. Besonders aus China stammende Natursteine werden unter den verschiedensten Namen in den Verkehr gebracht. Um eine eindeutige Zuordnung des Gesteins zu ermöglichen, ist es deshalb wichtig die chinesische Handelsbezeichnung (Buchstabe + Ziffern, z.B. G 684) zu kennen.

H

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Hämatit: Ein häufig vorkommendes Mineral und gehört zu den Oxiden und kommt vor allem in schwarzer oder rotbrauner Farbe vor. Durch den hohen Eisenanteil in diesem Mineral ist es bei den meisten rötlichen Gesteinen verantwortlich für die Farbgebung. Außerdem entsteht Hämatit bei hoher Temperaturzugabe (Flammen) aus Limonit.

Hartgestein: Als Hartgestein werden meist Tiefengesteine bezeichnet, beziehungsweise Materialien die sich daraus entwickelt haben. Oder einfach gesagt Harte Steine wie zu Beispiel Granit, Migmatit, Gabbro usw.

Hochdruckreiniger: Bei einem Hochdruckreiniger wird Wasser auf hohen Druck gebracht und erhitzt. Durch den hohen Druck hat das Wasser an der Reinigungsdüse oder Sprühkopf einen sehr hohen Druck 80-1000 bar und eine entsprechend abrasive Wirkung. Durch den hohen Druck besteht allerdings die Gefahr das die behandelten Untergründe beschädigt oder verraut werden.

Homogen: Der Begriff homogen wird im Zusammenhang mit Naturstein, meist im Bezug auf das Gefüge verwendet. Damit ist gemeint wenn ein Material eine sehr gleichmäßige Mineralverteilung besitzt.

Hydrophobierung: (hydrophob = wasserfürchtend, -abstoßend) Bezeichnung für die wasserabweisende Ausrüstung von Natursteinen, Keramiken, Textilwaren.

I

Imprägnierung: Imprägnierungen sind unsichtbare Schutzbehandlungen, mit denen das Eindringen verschiedener Verschmutzungen in die Oberfläche verhindert wird. Imprägnierungen bilden keinen Film auf der Oberfläche, sondern ziehen in die Poren bzw. das Kapillarsystem des Untergrundmaterials ein und kleiden diese aus. Oberflächen können nach Bedarf wasserabweisend oder wasser- und ölabweisend ausgerüstet werden.

J

Jura-Kalkstein: Sehr populärer Kalkstein aus Deutschland, der vor allem unter der petrographisch unkorrekten Bezeichnung Jura-Marmor bekannt ist. Der Farbton reicht von hellgelb bis blaugrau. Daraus leiten sich die Varietäten Jura Gelb und Jura Grau ab. Abbaugebiete finden sich um Treuchtlingen, Pappenheim und Petersbuch.

K

Kalksandstein: Kalksandstein ist ebenfalls ein Sedimentgestein, eine Mischung aus einem meist tonigem oder calzitischen Bindemittel mit feinklastischen Ablagerungen. Die durch Diagenese zu Gestein verdichtet werden.

Kalkstein: Kalksteine sind Ablagerungsgesteine und bilden eine sortenreiche Gruppe. Dieses Material besteht zu mindestens 80% aus dem Mineral Calcit. Die meisten Kalksteine sind durch mineralische Beimengungen (z.B. Graphit, Limonit, Glaukonit) eingefärbt. Polierte Kalksteine werden fälschlicherweise häufig als Marmor bezeichnet.

Kapillaren: Kapillar bezeichnet einen langen, dünnen Hohlraum. Dieser leitet sich von dem lateinischen Wort  capillus das Har ab. Im Bezug auf Naturstein sind mit Kapillaren die Zwischenräume der Mineralgefüge gemeint. In diese Zwischenräume kann Feuchtigkeit eindringen und durch den Kapillar-Effekt sogar angezogen werden.

Klinker: Klinker sind Ziegel, die unter so hohen Temperaturen gebrannt sind, dass durch den beginnenden Sinterprozess die Poren des Brenngutes geschlossen werden. Klinker nehmen kaum Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig, durch ihre frostbeständig eignen sie sich daher besonders für Fassaden.

Knollenkalk: Knollenkalk gehört ebenfalls zur Familie der Sedimentgesteine. Die spezielle Struktur von Knollenkalk kommt durch Bewegung in der Verdichtung oder in der Ablagerungsphase.

Kristallin: Von einem kristallinen Aufbau spricht man wenn die Struktur des Material dem des Molekulargitter entspricht. Als Hilfsmittel zur Bestimmung eines kristallinen Aufbaus ist das   Glitzern der Mineralstruktur in der Bruchstelle.

Kunstharzgebundene Materialien: siehe Quarz-Composit und Agglo-Marmor

Kunststein: Als Kunststein werden mineralisch- (Zement und Baukalk) oder harzgebundene Werkstoffe bezeichnet, die mit Zuschlägen beispielsweise Sand und gebrochenem Gesteinen hergestellt wurden. Verwendet werden Zementgebundene-Kunststeine heute unter anderem für Fensterbänke, Treppen und Bodenbeläge sowie Wandfliesen im Bauwesen Quarzgebundene-Kunststeine kommen nur im Innenbereich zum Einsatz, da die Farbgebenden Pigmente meist nicht UV beständig sind.

L

Lager: Der Begriff Lager bezeichnet die Schichtung des Gesteins. Beim Abbau von Naturstein werden die Abgebauten Schichten ebenfalls als Lager bezeichnet und Nummeriert.

Lauge: Allgemeine Bezeichnung für wässrige Lösungen von Basen, die deutlich alkalisch reagieren. Dementsprechend ist der pH-Wert wesentlich größer als 7. Bekannteste Vertreter sind die Lösungen von Kaliumhxdroxid (Kalilauge) und Natriumhydroxid (Natronlauge).

Lava: Bezeichnet Magma (geschmolzenes Gestein) das an der Erdoberfläche ausgetreten ist.

Lehm: Lehm ist ein Gemisch aus Sand, Schluff und Ton. Lehm entsteht aus der Verwitterung von Gestein oder durch die Ablagerung der Stoffe.  

Limestone: Limestone ist die englische Bezeichnung für Kalkstein. Was ein wenig irre führend ist, da die Bezeichnung Limestone im deutschsprachigen Raum meist für Oolithe verwendet wird.

Limonit: Ist eine Verbindung von eisen und wasserhaltigem Gestein und wird auch Brauneisenerz genannt. Limonit ist bei sehr vielen Gesteinen das Farbgebende Element und ist für eine gelblich- rötliche Färbung verantwortlich. Limonit wird häufig bei der Verarbeitung Naturstein nicht wahrgenommen und kann durch spätere Umwelteinflüsse eine nachträgliche Gelbfärbung hervorrufen.

Lösungen: Im chemischen Sinne sind Lösungen mindestens zwei Komponenten, wobei einer der Bestandteile homogen in dem meist flüssigen Lösungsmittel enthalten ist.

M

Magma: Flüssiges Gestein im oberen Erdmantel.

Marmor: Marmor ist  ein umgewandelter Kalkstein, das Material wurde durch Hitze und Druck in ein calzitisches Gefüge umgewandelt. Dieses metamorphe Gestein ist meist heller als Kalkstein und hat glitzernde kristalline Bruchstellen. Marmor ist von den physikalischen und chemischen Eigenschaften dem Kalkstein sehr ähnlich.

Mineraldruck: Von Mineraldruck wird gesprochen wenn gelöste Mineralien im Gestein wieder kristallisieren und sich ausdehnen.

Muschelkalk: Muschelkalk besteht aus den versteinerten Kalkschalen und Skeletten abgestorbener Meerestiere. Der in Deutschland abgebaute Muschelkalk stammt aus der Region um Würzburg und ist dort von wirtschaftlicher Bedeutung. Das Material entstand in der Erdzeit des Trias.

N

Nano Technologie: Der Begriff Nano leitet sich aus dem griechischen Nanos der Zwerg oder zwergenhaft ab. Allgemein aber bezeichnet der Begriff Nanoteilchen/Technologie einen Verbund von wenigen bis einigen tausend Atomen oder Molekülen, dessen Größe typischerweise zwischen 1 und 100 Nanometern liegt. Synthetisch hergestellte Nanoteilchen werden gezielt mit speziellen Eigenschaften ausgestattet,  wie zum Beispiel Leitfähigkeit, Wasser- und Ölabstoßung.

Nasseffekt: siehe "Farbvertiefung".

Naturstein: Naturstein ist die Bezeichnung für alle Gesteine wie sie in der Natur vorgefunden werden und man sie als wirtschaftliches Gut ansieht.

Nero Assoluto: Nero Assoluto ein schwarzer feinkörniger Basalt (Doleritt ) der aus Süd Afrika stammt. Weitere Bezeichnungen sind  ZIMBABWE BLACK oder RHODESIA BLACK. Auf Grund seiner tiefschwarzen Struktur ist der Nero Assoluto ein sehr beliebtes dekoratives Material. Der Naturstein weist auch eine sehr geringe Wasseraufnahme auf.

Nero Impala: Weiterer populärer schwarzer Gabbro, der abhängig vom Bruch in der Farbintensität zwischen hell, medium und dunkel variiert. In stark begangenen und beanspruchten Bereichen kann die Politur innerhalb kürzester Zeit nachlassen. Die Fundorte des Nero Impalas liegen in Südafrika.

Nylon Pad: Nylon Pad ist ein Nylongewebematerial gemischt mit Schleifkorn und Harz. Nylon Pads gibt es in verschieden Ausführungen von stark abrasiv bis zu einer sehr feinen Körnung.

O

Oberfläche: Im Zusammenhang mit Naturstein ist meist die sichtbare- bearbeitete Fläche  des Materials gemeint.

Oelabweisung: siehe "Oleophobierung".

Oleophobierung: Eine Oleophobierung bewirkt das sich Materialien Ölabweisend verhalten. Durch eine olleophobe Ausrüstung lassen sich Ölhaltige Verschmutzungen deutlich länger und einfacher von einer Oberfläche entfernen.

Oolith: Der Name leitet sich aus dem Griechischen Oon das Ei und Lithos dem Stein ab. Also der Eierstein, das Gefüge besteht aus sehr kleinen Kalk Kügelchen in der Regel eine Größe 0,5- 2,0 Millimeter. Die Ooide sind meist durch ein kalkiges oder toniges Bindemittel verbunden.

Organische Verschmutzung: Unter diesen Begriff fallen Verschmutzungen wie Fette, Öl, Wachse, Harze. Wirkungsvoll im Entfernen dieser Substanzen sind alkalische oder lösemittelhaltige Reiniger. Die Bezeichnung organisch umfasst im Wesentlichen die Chemie des Kohlenstoffs und dessen Verbindungen.

Oxid: Oxidation ist der Prozess  der Verbindung von Sauerstoff mit Elementen. Das bekannteste Oxid ist vermutlich Eisenoxid = Rost, der häufig für Verfärbungen von Steinen verantwortlich ist.

P

Padang: Padang ist die Handelsbezeichnung für einige Natursteine aus China. Es handelt sich dabei um einen Granit der in verschiedene Farben geliefert wird. Sehr oft auch bekannt unter G-Bezeichnungen wie G603, G633, etc.

Pflasterfugenmörtel: Pflasterfugenmörtel ist ein Werkstoff der nach der Verlegung von Platten und Pflaster in die Zwischenräume zwischen dem Verlegten Materialien eingebracht wird. Für die Zusammensetzung des Fugmaterials gibt es in unterschiedliche Möglichkeiten. Wobei der Hauptbestandteil meist Quarzsand ist, der Unterschied besteht in den Bindemitteln. Die häufigsten Bindemittel sind Zement, Polyurethan und Epoxidharz.

Politur: Vermutlich die am häufigsten gefragte Oberflächenbearbeitung. Die Brillianz und das glänzende Finsh werden durch die Verwendung sehr feiner Schleifmittel erreicht. Durch eine Politur wird die Farbintensität gesteigert und die entstandene glatte Oberfläche lässt sich leichter Pflegen.

Pyrit: Oder auch Schwefelkies (Eisen III di-sulfid) ist ein Mineral das häufig in Ansammlungen im Gestein vorkommt. Pyrit wird zum Thema wenn es zu oxidieren beginnt.

Q

Quarz: Quarz ist eines der bekanntesten Minerale, die chemische Bezeichnung lautet Siliziumoxid. Die Ausbildung der Minerale fällt meist milchig transparent aus. Quarz ist einer der Hauptbestandteile von Granit und auf der Mhoschen Härteskala auf 7 von 10 einzuordnen.

Quarz-Composit: Quarz-Composit ist ein maschinell hergestellter Verbundwerkstoff.  Dieser besteht  aus bis zu 93% Quarz und 7% Kunstharz mit anderen Zuschlägen. Der Quarzsand wird mit dem Harz und den anderen Zuschlägen vermischt und unter Druck und Hitze zum Aushärten gebracht. Das Material hat den Vorzug dass es in der farblichen Gestaltung Freiräume lässt, die so in der Natur nicht gegeben sind. Quarz-Composit ist zwar hoch dicht, sollte aber trotz der hohen Widerstandsfähigkeit mit einer Schutzbehandlung versehen werden.

Quarzit: Quarzite entstehen durch Umwandlung (Metamorphose) aus ehemaligen Sandsteinen und bestehen daher fast ausschließlich aus miteinander verschmolzenen Quarzpartikeln. Dieses Material ist meist sehr gut spaltbar und daher für bruchraue Anwendungen besonders geeignet.

R

Randzone: Als Randzone werden die Randbereiche einer Platte bezeichnet, dieser Begriff wird meist im Zusammenhang mit Verfärbungen benutzt. Von den so genannten Randzonenverfärbungen spricht man wenn über die Kanten der Platte Stoffe aufgenommen werden die zu Farbirritationen führen können.

Reinigen: Verschmutzungen können in zwei Kategorien eingeteilt werde: organisch und anorganisch. Organische Verschmutzungen wie zum Beispiel Fett, Öl und ähnliches sind nur mit entweder alkalischen oder, in hartnäckigen Fällen, mit lösemittelhaltigen Reinigungsprodukten zu entfernen. Anorganische Verschmutzungen wie zum Beispiel Kalk, Zementschleier und ähnliches können nur mit säurehaltigen Reinigern angelöst und entfernt werden.

Resina (resiniert): Resina leitet sich von Resin ab was die Bezeichnung für „Harz“ ist, hiermit sind  in der Regel Reaktionsharze gemeint wie z.B.: Epoxydharz, Acrylharz oder Polyesterharz. Gesteine die in der Steinindustrie eher selten Verwendung fanden, werden durch die Methode des Resinieren und einer rückseitigen Armierung einigermaßen wirtschaftlich nutzbar gemacht. Zum andern werden damit Stiche, Kristallsprünge, Farbdifferenzen und Gefügerisse optisch kaschiert. Die resinierten Oberflächen wirken gleichmäßig homogen, hochglänzend und werden optisch geschlossen.

Rost- und Rostverfärbungen: Mit Rost werden umgangssprachlich gelbrote bis gelbbraune Eisenoxide/-hydroxide  bezeichnet. Notwendig für deren Bildung ist ein gewisses Maß an Feuchtigkeit, so dass Luftsauerstoff empfindliche Eisenverbindungen zu Rost oxidieren kann. Diese Verfärbungen sind entfernbar mit Reinigern, die entweder eine ausgewogene  Säuremischung oder säurefrei, spezielle organische Schwefelverbindungen enthalten.

Rutschsicherheit: Im öffentlichen sowie gewerblichen Bereich müssen Fußböden an ihrer Oberfläche so beschaffen sein, dass sie rutschhemmend wirken. Praktisch alle Bodenbeläge, die in Deutschland auf dem Markt sind, werden auf ihre Rutschhemmung untersucht und in Trittsicherheits-Bewertungsgruppen eingeteilt.

S

Sandstrahlen: Mit dem Begriff sandstrahlen wird eine Bearbeitungsmethode bezeichnet, bei der mit hohen Druck ein Abrasivmittel auf eine Oberfläche geschossen wird. Durch diesen Beschuss werden feine Schichten abgetragen, die Oberfläche wird durch das Sandstrahlen immer  leicht aufgeraut. Das Abrasivmittel muss nicht zwingend Sand sein, es werden auch Glass, Korund und sogar Trockeneis verwendet. 

Säure: Die pH-Skala reicht von 0 (stark sauer) bis 14 (stark alkalisch), wobei die 7 für eine neutrale Substanz steht. Bei einem Wert von unter 7 handelt es sich um eine Säure. Haushaltsübliche Substanzen, die Säure enthalten sind zum Beispiel: Essig, Wein, Fruchtsäfte, Ketchup, Badreiniger, Entkalker, etc. Bitte beachten: Viele Duschgels und Shampoos werden als hautneutral beworben. Der Punkt an dem ein Produkt als hautneutral bezeichnet wird ist nicht mit einem pH-Wert von 7 gleichzusetzen. Produkte die als hautneutral eingestuft werden haben einen pH-Wert von ca. 5,5. Sie sind somit sauer und können polierten Marmor und Kalkstein angreifen.

Schiefer: siehe "Tonschiefer".

Schützen: Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Schutzbehandlung: schichtbildend (siehe auch Versiegelung) und nicht schichtbildend (siehe auch Imprägnierung).

Sedimentgestein: Oder Ablagerungsgestein bildet sich aus angesammelten Stoffen, die durch den Prozess der Diaginese zu Gestein verfestigt werden. Diese Ablagerungen können Gesteinstrümmer, organische Substanzen, gelöste Stoffe oder Rückstände eines Gesteins sein.

Solnhofener: Der sehr beliebte beigefarbene, leicht strukturierte Plattenkalkstein aus Solnhofen aus der Region Eichstätt und wird überall dort eingesetzt, wo gemütliche nicht aufdringlich wirkende Natursteinflächen gewünscht werden. Das Material ist einer der dichtesten Kalksteine überhaupt.

Star Galaxy: Der Bronzit-Gabbro Star Galaxy hat eine schwarze Grundfarbe und bronzefarbene Einschlüsse. Gabbros haben hervorragende technische Werte und eignen sich für fast alle Anwendungsfälle. Sie sind chemisch und physikalisch hervorragend belastbar.

Steinverfestigung: Das Produkt Lithofin DURO enthält als Wirkstoffbasis geprüfte Kieselsäureester. Diese dringen in das mürbe Gestein ein und bilden durch Reaktion mit Luftfeuchtigkeit Siliziumoxid das als neues Bindemittel dient.

T

Tiefengestein: Tiefengesteine entstehen durch langsame Erstarrung von Gesteinsschmelze in großer Tiefe. Diese Gesteine zeichnen sich durch ihre einheitliche Struktur sowie durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus. Das wohl bekannteste Tiefengestein ist Granit.

Tonschiefer: Schiefer sind Ablagerungsgesteine aus meist sehr kräftig bunt gefärbten Tonsorten (Tonschiefer). Dieses Material überzeugt durch seine Spaltbarkeit bis in den Millimeterbereich, seine hohe Biegezugfestigkeit und seine geringe Wasseraufnahme.

Travertin: Travertin ist ein poröser Kalkstein der zu einem sehr hohen Anteil aus Calciumcarbonat besteht. Das Calcium ist in Süßwasser chemisch gelöst und lagert sich als Sediment ab, daher wird für Travertin auch der Begriff Süßwasserkalk verwendet.

Trittsicherheit: Unter dem Begriff Trittsicherheit versteht man die Eigenschaften eines Bodenbelages in Bezug auf gleitfördernde Stoffe. Die in Deutschland gültige DIN für die Prüfung dieser Eigenschaften lautet DIN 51130 diese klassifiziert nach den so genannten R Werten. Diese Werte gliedern sich in die Klassen (R 9 bis R 13), wobei R 9 eine Mindestanforderung für öffentliche Räume darstellt. Nassbelastete Barfußbereiche werden durch die Bewertungsgruppen A, B und C unterschieden.

U

Ueberzahn: Dieser Fachbegriff beschreibt den Überstand bzw. Versatz von einer Platte auf die nächste, im verlegten Zustand.

Untergrund: Der Untergrund ist die Fläche auf der verlegt werden soll. Um den Untergrund belegen zu können muss er sauber, trocken und eben sein.

V

Verfestigen: Verfestigen ist ein chemischer Prozess der bei Marmor und Kalkstein angewendet wird. Bei diesem chemischen Prozess werden kalkhaltigen Bestandteile umgewandelt. Die chemisch veränderten Mineralien härten die Oberfläche und lassen sich dort polieren.

Versiegelung: Versiegelungen bilden einen Schutzfilm auf der Oberfläche des behandelten Materials. Diese Schicht verhindert das Eindringen verschiedener Verschmutzungen und erleichtert somit die Unterhaltspflege. Versiegelungen werden bevorzugt im Innenbereich eingesetzt. Für den Außenbereich ist diese Schutzbehandlung nur bedingt geeignet, da die verschlossene Oberfläche aus dem Untergrund dringende Feuchtigkeit im Material einschließt.

W

Wasserabweisung: siehe "Hydrophobierung"

Wasseraufnahme: Die Wasseraufnahme beschreibt die Saugfähigkeit eines Natursteins. Die Saugfähigkeit ist wiederum ein Indikator wie kritisch ein Material zu beurteilen ist. Der Wert der Wasseraufnahme wird normalerweise über Gewicht / Volumenprozent bestimmt.

Wasserbasierende Imprägnierung: Imprägnierungen die als Lösungsmittel Wasser beinhalten. Dabei wird das Wasser als Trägermittel verwendet um die Imprägnierstoffe in den Stein einzubringen. Nachdem das Wasser verdunstet ist, kann die Imprägnierung aushärten um den Stein vor Fleckbildung zu schützen.

Wasserdampfdiffusionsfähigkeit: siehe "Diffusionsfähigkeit"

Weichgestein: Von Weichgesteinen spricht man, wie der Name schon sagt bei weichen Gesteinen wie zum Beispiel Marmor, Kalkstein, Sandstein usw. Auf Basis dieser Einteilung sollten Werkzeuge und Anwendungsbereiche gewählt werden.

Z

Zementschleier: Nach dem Verlegen und Verfugen, oder nach sonstigen Baumaßnahmen, bleiben häufig Zement- oder Mörtelfilme auf der Oberfläche zurück. Diese unschönen Schleier lassen sich am Besten mit säurehaltigen Reinigern entfernen. Vor dem Reinigen sollte der Belag jedoch unbedingt auf Säurebeständigkeit geprüft werden. Kalkhaltige Steine wie zum Beispiel Marmor werden von Säure angegriffen, was besonders auf polierten und feingeschliffenen Oberflächen zu bleibenden Schäden führt. Das Anlegen einer Testfläche ist daher ratsam.